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Kapitel III- Teil 4

Als Titanium fast zu Ende war, kam der Bus langsam die Straße hinunter und hielt an.

Ohne gültige Fahrkarten zu kontrollieren ließ der Busfahrer uns einsteigen.

Da meine Haltestelle ziemlich früh kam, waren noch viele Sitzplätze frei. Ich setzte mich in der Mitte in einen Zweier. Ganz nach hinten traute ich mich nicht.

Da hatte der Mann gesessen.

Du bist so ein Feigling, Vi. Dass er ein Mörder ist, hast du dir doch nur eingebildet.

Außerdem wäre es schon ein sehr großer Zufall, wenn er heute wieder hier in diesem Bus wäre.

Trotzdem musste ich mich nach hinten umdrehen und mich vergewissern, dass er wirklich nicht hier war.

Nichts als Mittelstufenschüler blickten mir entgegen. Kein Mörder.

Suchst du was Bestimmtes?“

Jules Stimme erklang dicht neben meinem Ohr.

Unsicher blickte ich von den Schülern zu Jule. Dabei zog ich die Kopfhörer aus.

Sollte ich meiner besten Freundin von diesem seltsamen Traum erzählen? Abgesehen davon, dass sie mich für verrückt halten würde, wenn ich ihr noch meine Gedanken zu dem Mann erzählen würde, würde es doch nichts bringen.

Also lächelte ich nur und meinte: „ Die sind dahinten einfach so laut.“

Jule grinste zurück.

Du kennst ja meine Brüder, dagegen sind das doch kleine Mäuschen.“

Stimmt. Jules Brüder waren sieben und elf Jahre alt und nahmen alles auseinander, was nicht niet- und nagelfest war.

Dabei machten sie so einen Krach, dass man fürchten müsste, die Welt fiele gleich auseinander.

Ich war froh, dass Roby nicht so war. Meine kleine Schwester war einfach nur süß.

Oh Mann, ich bin schon so aufgeregt.“

Verwirrt sah ich zu Jule. „Du bist wegen der Schule aufgeregt?“

Sie lachte. „Doch nicht wegen der Schule, Dümmerchen. Trevor hat mir gestern noch eine süße Mail geschickt. Er hat für heute eine Überraschung vorbereitet.“

Also war mit dem Traumpaar wieder alles in Ordnung.

Die restliche Busfahrt erzählte mir Jule wie sehr sie sich auf die Überraschung freute.

Ich hörte nur mit halben Ohr zu. In Gedanken war ich wieder bei dem Mann. Ein ungutes Gefühl hatte sich in mir breit gemacht. Es ließ mich einfach nicht los.

Sogar als der Bus vor der Schule hielt, kreisten meine Gedanken immer noch um den Mann.

24.11.13 12:35
 
Letzte Einträge: Kapitel II- Teil 2, Kapitel II- Teil 3, Kapitel III- Teil 1, Kapitel III- Teil 2, Kapitel III- Teil 3


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