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Kapitel III- Teil 3

Noch einmal holte ich tief Luft um meine Gedanken ein wenig zu sortieren.

Am besten machte ich mich wie gewohnt fertig und vergaß das alles wieder.

Froh wenigstens einen Ansatz von einem Plan zu haben, zog ich mir in meinem Zimmer eine graue Jeans und ein T-Shirt an. Die nassen Haare band ich hoch. Danach ging ich zu meiner Mam in die Küche.

Lächelt betrachtete ich dort das morgendliche Grauen. Meine Mutter schmierte Butterbrote, während mein Vater vergeblich versuchte Roby zu füttern.

Denn egal was er ihr gab, sie aß es nicht, sondern hatte viel mehr Spaß es durch die Küche und vorzugsweise auf Paps zu werfen. Mam bedachte die zwei nur mit einem leicht genervten Blick.

Guten Morgen“, begrüßte ich meine Familie.

Roby wollte sofort aufspringen um mich zu umarmen, doch Paps hielt sie fest.

Wo willst du denn hin, kleines Fräulein? Du darfst erst zu Vi, wenn du deinen Teller leer gegessen hast.“

Während meine Schwester los aß als ginge es um ihr Leben, schlenderte ich zu meiner Mutter.

Willst du heute nichts essen?“, fragte mich meine Mutter verblüfft.

Nein, ich habe keinen Hunger.“

Irritiert sah mich Mam an. Anscheinend gab sie es auf, aus meinem Verhalten schlau zu werden und drückte mir nur die Brotdose in die Hand.

Dann gab sie mir einen Kuss auf die Wange. „Bis nachher, Liebling.“

Bevor ich mich umdrehen konnte, schlangen sich dünne Ärmchen um meine Beine und hielten mich fest.

Lachend griff ich nach Roby um sie hochzuheben.

Allerdings wich sie mir aus und rannte stattdessen die Treppe hoch in ihr Zimmer.

Ich folgte ihr,bekam sie vor ihrer Zimmertür zu fassen und drückte sie an mich, während sie fröhlich quietschend lachte.

Nachdem ich ihr noch einen Kuss auf den Scheitel gegeben hatte, ließ ich sie los und sammelte in meinem Zimmer alle Schulsachen zusammen.

Vi, du solltest jetzt losgehen, sonst kommst du noch zu spät.“

Ein Blick auf den Wecker zeigte mir, dass ich noch zehn Minuten hatte bevor der Bus fuhr.

An der Tür verabschiedete ich nochmal meine Eltern und schlenderte dann zu der Bushaltestelle.

Auf dem Weg dahin wurde ich immer unruhiger.

Was ist wenn der Mann wieder im Bus ist? Um mich abzulenken, setzte ich Kopfhörer auf und startete meine Lieblingswiedergabeliste. Sofort ertönte Sias Stimme, die sich unzerstörbar vorkam.

Genau das, was ich jetzt brauchte.

Als ich an der Bushaltestelle ankam, warteten schon ein paar andere Jugendliche auf den Bus.

20.11.13 17:27
 
Letzte Einträge: Kapitel II- Teil 2, Kapitel II- Teil 3, Kapitel III- Teil 1, Kapitel III- Teil 2, Kapitel III- Teil 4


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