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Kapitel II- Teil 2

Genauso wie sein Opfer hier in der Falle gesessen hatte.

Nicht, dass das, was ich tun könnte, eine Rolle gespielt hätte. Schließlich zerrte mich eine unsichtbare Kraft immer näher zu dem Mörder. Wie die Schwerkraft einen in den Abgrund reißt.

Erst auf den letzten zehn Metern wurden diese Kräfte schwächer. So, als ob sie nur gewollt hätten, dass ich das sehe.

Mittlerweile konnte ich im grauen Schein Details erkennen.

Das Opfer, welches ich anfänglich für einen Gegenstand gehalten habe, lag zusammengekrümmt auf dem Asphalt.

Das Kinn ruhte auf der Brust, sodass ich ein erschreckend großes Loch im Schädel sah. Die Haare, die die Verletzung eigentlich hätte verstecken müssen, wurden vom Blut an den Seiten gehalten.

Tiefrot tropfte es immer noch aus der Wunde und sammelte sich in einer großen Lache um die Leiche herum.

Die arme Frau.

Im schwachen Licht konnte ich zwar nicht die genauen Körperumrisse erkennen, instinktiv wusste ich aber, dass es sich um eine Frau handelte.

Mein Blick wanderte zögerlich von der Gestalt am Boden zu dem Mann.

Er stand aufrecht und bedrohlich in der Finsternis. Zuerst nahm ich seine Schuhe ins Visier.

Er trug teure Designerschuhe. Braune Lederschuhe auf denen jede Menge Blutspritzer waren.

Seine Anzugshose sah nicht besser aus. Überall waren rote Spritzer oder ganze Flecken.

Die Jacke war vorne offen und gab den Blick auf ein nicht mehr ganz so weißes Hemd frei.

Sein Gesicht war nach wie vor auf die leblose Person zu seinen Füßen gerichtet.

Selbst dort war alles voller Blut. Auf der Stirn, den Wangen und seinen Lippen glänzte die rote Flüssigkeit. Wie viel Blut besaß ein einzelner Mensch denn?

Von den Haaren, die wild zerzaust waren, tropfte es wieder zu seinem Besitzer.

Ruckartig blickte der Mann auf. Auf seinen Lippen lag ein grausiges Lächeln.

11.11.13 20:25
 
Letzte Einträge: Kapitel II- Teil 3, Kapitel III- Teil 1, Kapitel III- Teil 2, Kapitel III- Teil 3, Kapitel III- Teil 4


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