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Kapitel I- Teil 4

Willst du die ganze Nacht hier draußen herumstehen und in den Himmel starren oder kommst du noch rein, Vi. Das Essen wird kalt.“ Unbewusst war ich weiter zu mir nach Hause gegangen, sodass ich nun im Vorgarten unseres Einfamilienhauses stand.

Meine Mutter wartete in der Haustür, während sich meine kleine Schwester an ihr vorbei drängte und auf mich zugelaufen kam. Lachend ging ich auf die Knie und fing die überschwängliche Vierjährige auf.

Roby, lass deine Schwester erst einmal reinkommen“, ermahnte Mam sie kopfschüttelnd und ging wieder ins Haus hinein.

Roby und ich folgten unserer Mutter, ich zog mir die Jacke und Schuhe aus. Gleichzeitig erzählte mir Roby von ihrem Tag im Kindergarten.

Das Abendessen war bei uns mittlerweile ein tägliches Ritual geworden.

Meine Mutter kochte, Roby spielte stattdessen mit einer ihrer Puppen. Entweder war ich schon da und half meiner Mutter beim kochen oder ich kam pünktlich zu Abendessen nach Hause. Im Laufe meiner Grundschulzeit hatte sich die Regel verfestigt, dass gemeinsame Abendessen für alle Familienmitglieder Pflicht war.

Für alle außer meinem Vater. Seine Arbeit ließ es nur selten zu, dass er vor Mitternacht zuhause war. Mir wäre aus solcher Spätschichtjob viel zu unheimlich. Mitten in der Nacht allein nach Hause zu fahren.

Wieder musste ich an den Mann aus dem Bus denken.

Nicht darüber nachdenken, Vi.

Um mich abzulenken setzte ich mich an den Tisch und begann Roby Nudeln auf den Teller zu schaufeln. Nachdem ich ihr auch noch Mayonnaise und Ketchup dazu getan hatte, tat ich mir auch eine Portion drauf und ignorierte den tadelnden Blick meiner Mutter. Als Arzthelferin war gesunde und ausgewogene Ernährung für sie das A und O.

Ab und zu dürfte ein Mädchen doch auch mal zulangen, oder?

Seufzend ließ sich Katharina Heuffl auf ihren Platz nieder und begann ihren Fruchtmix aus Bananen- und Apfelstücken zu essen.

Fast schweigend lief das Abendessen ab, nur Robys quietschige durchbrach fröhlich die Stille und füllte sie mit abenteuerlichen Geschichten über Legoburgen und Klettererfahrungen.

Was man im Kindergarten alles so erlebt.

Sobald das Essen beendet war, brachte ich meine kleine Schwester ins Bett und las ihr noch eine Gute-Nacht-Geschichte vor.

Bei der Hälfte de Geschichte war Roby schon tief und fest eingeschlafen. Lächelnd deckte ich sie zu und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.

4.11.13 20:50
 
Letzte Einträge: Kapitel II- Teil 2, Kapitel II- Teil 3, Kapitel III- Teil 1, Kapitel III- Teil 2, Kapitel III- Teil 3, Kapitel III- Teil 4


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