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Kapitel I- Teil 3

Nachdem sie ausgestiegen war, winkte sie mir zu und ging dann zu dem Haus ihrer Eltern.

Geistesabwesend winkte ich zurück,während der Bus weiter fuhr.

Dann sah ich mich im Bus um. Außer mir waren noch drei weitere Fahrgäste im Bus.

Zwei junge Erwachsene, eine junge Frau mit schlecht gefärbten blonden Haaren und ein junger Mann, der sie im Arm hielt und ihr vermutlich sehr süße Dinge ins Ohr flüsterte, denn sie kicherte die ganze Zeit.

Der andere Fahrgast war ein Mann um die Vierzig. Er hatte braune Haare mit grauen Strähnchen drinnen. Seine Gesichtszüge waren glatt, nur um denn Mund und auf der Stirn hatte er Falten. Seine Kleidung war schlicht und unauffällig.

Der perfekte Serienmörder.

Der Gedanke kam mir so schnell, dass ich beinahe gekeucht hätte.

Ich konnte mir fast bildlich vorstellen wie dieser Mann sich über sein hilfloses Opfer beugt und sich an dessen Angst ergötzt.

Als hätte er meine Gedanken gespürt, wandte sich der Mann zu mir und blickte mich mit Eisaugen an. Es war nicht die Farbe der Augen, die mich frösteln ließ, sondern die Gefühlslosigkeit in seinem Blick.

Schnell schaute ich weg, merkte aber wie ich rot wurde.

Obwohl ich mir fortlaufend sagte, dass er bestimmt kein Killer war, wurde ich das Gefühl nicht los, dass er mich wie ein Raubtier beobachtete.

Erleichtert atmete ich auf, als der Bus meine Haltestelle erreichte und ich dieser beinahe greifbaren gefährlichen Atmosphäre entkommen konnte. Mittlerweile hatte der Regen wieder aufgehört, sodass ich nicht nach Hause sprinten musste.

Ein angenehmer warmer Wind wehte um mich herum und vertrieb die letzten schauerlichen Gedankengänge.

Ein tiefblauer Nachthimmel erstreckte sich über dem kleinen Dorf, indem ich wohnte.

Trotz des erst anbrechenden Abend war niemand an der Landstraße unterwegs. In den Nebenstraßen sah es nicht anders aus.

Verträumt starrte ich zu den abertausenden Sternen am Himmel hinauf.

Wie es wohl sein musste, so allein in einem Meer aus funkelten Himmelskörpern zu schwimmen?

Beinahe schwerelos an riesigen Gesteinsmassen vorbei zu schweben?

Ein solches Leben musste doch sehr aufregend sein, oder?

2.11.13 21:49
 
Letzte Einträge: Kapitel II- Teil 2, Kapitel II- Teil 3, Kapitel III- Teil 1, Kapitel III- Teil 2, Kapitel III- Teil 3, Kapitel III- Teil 4


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