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Kapitel I- Teil 2

Die eben noch aufgelöste Jule war wie ausgewechselt. So als wäre das mit Trevor nie gewesen. Jeder andere würde denken, dass mit Jule wieder alles in Ordnung war.

Aber ich wusste, dass sie noch längst nicht über die Sache herüber war. Sie hatte lediglich einen Plan.

Es gehörte einfach zu Jules Verhaltensweise. Egal um was es auch ging, Jule hatte immer einen Plan. Selbst wenn sich dieser Plan als nicht umsetzbar herausstellte, konnte sie jedes Mal einen Plan B präsentieren.

Leider teilte sie mir ihre Pläne nur in den seltensten Fällen mit. Dem Eifer, das Schulprojekt anzufangen, nach zu urteilen war es heute keiner der seltenen Pläne.

Wenn ich eins in den fünf Jahren, die wir uns kannten, gelernt hatte, dann war es das, dass egal wie lange und hartnäckig man bohrte, man nichts aus Jule herausbekam, wenn sie es nicht wollte.

Eine Eigenschaft, die ich so sehr an Jule liebte, weil man ihr alles anvertrauen konnte, ohne Angst zu haben, dass es am nächsten Tag, die ganze Schule wusste.

Gleichzeitig verfluchte ich sie, denn Jule konnte mit ihren Geheimnissen genauso umgehen.

Nur selten erzählt sie, was sie wirklich bewegt.

Doch es half nicht, sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Also setzte ich mich Jule gegenüber.

Gemeinsam lasen wir verschiedene Bücher und Zeitungsartikel durch und ordneten sie nach einzelnen Unterthemen.

Am Ende hatten wir mehr geschafft, als wir uns vorgenommen hatten. Nachdem wir die Bücher weggeräumt oder ausgeliehen hatten, rannten wir praktisch durch den Platzregen zur einzigen Bushaltestelle, die es in der kleinen Innenstadt überhaupt gab.

Gerade als der Bus losfahren wollte, erreichte Jule ihn und klopfte gegen die Scheibe.

Der Bus hielt nochmal an und keuchend stiegen wir ein. Beziehungsweise ich stieg keuchend ein. Jule,so sportlich wie sie war, hatte der Sprint nicht aus der Ruhe gebracht, lediglich ihr Haar war nass und zerzaust.

Kichernd setzten wir uns in einen Viersitzer. In der Dunkelheit leuchteten die Straßenlaternen und Fenster besonders schön auf. Wehmütig starrte Jule aus dem Fenster. In ihren Augen schimmerten wieder Tränen. Schweigend saßen wir nebeneinander. Wie es wohl sein musste einen Jungen so zu lieben? Ich hatte keine genaue Vorstellung. Richtig verliebt war ich noch nicht. Natürlich habe ich den einen oder anderen Jungen angehimmelt und Schauspieler bewundert, aber verliebt, mit Schmetterlingen im Bauch, das war ich noch nie. Es musste schön sein jemanden zu haben, den man alles anvertrauen konnte und der jederzeit zu einem hält. So in etwa, wie eine gute Freundin. Nur mit mehr Gefühlen.

Überrascht blickte ich auf, als Jule sich an mir vorbei zwängte.

Ich muss hier aussteigen, Träumerchen!“, lachte sie mich an. Tatsächlich waren wir schon bei Herkenrath.

Na dann, bis morgen in der Schule“, verabschiedete sich Jule mit einem Küsschen auf die Wange und einer Umarmung von mir.

1.11.13 13:22


Kapitel I- Teil 1

 Kapitel I

 

Ich heiße Fee, bin 17 Jahre alt und du liest gerade mein Tagebuch.

Vielleicht findest du es rücksichtslos, dass ich so verschwenderisch mit wertvollen Rohstoffen umgehe. Schon klar, Holz ist wertvoll, Bäume ermöglichen uns, dank Fotosynthese die Möglichkeit zu leben.

Doch es gibt mir Geborgenheit, so etwas normales wie Tagebuchschreiben zu tun.

Geborgenheit, die man am Ende nicht so leicht findet.

Denn es wird ein bitteres Ende. Das verspreche ich.


Am Anfang war das Ende kein Ende, sondern ein Durchbruch. Es stand überall in den Zeitungen, lief in allen Nachrichtensendungen.

>>Phänomenaler Durchbruch gelang Südkoreanischen Wissenschaftlern.<<

und >>Die ersten iHumans, Wandel in der Geschichte.<<

Das las und hörte man überall.

Was das wirklich hieß, begriff man aber erst viel später.

Zuerst wurde bekannt gegeben, dass die neuen Hightech-Roboter, die eigenständig abwägen und handeln konnten, gefährliche Arbeiten für Menschen übernehmen würden.

Fantastische Ergebnisse zierten die großen Zeitungen.

Sterberate sank, Weniger Krankheiten im Umlauf und so was wurde da beschrieben und zum Besten gegeben.

Wirklich großartig. Denkst du. Noch.

IHumans waren doch die perfekte Erfindung. Sie nahmen den Menschen schwierige Aufgaben ab, die dennoch erledigt werden mussten. Toll. Nicht ganz.

Denn viele Firmen fanden es doch viel produktiver die iHumans einzustellen als Menschen.

Wieso sollte man sich auch teure Arbeitskräfte besorgen, wenn die iHumans viel schneller, effektiver und länger arbeiten konnten. Wegen der großen Nachfrage, gab es die iHumans auch schon bald wie PCs im Laden zu kaufen. Die Preise waren zwar hoch, doch es lohnte sich, da sie sehr wenig Strom verbrauchten. Manche waren sogar solarbetrieben.

Nach und nach wurden immer mehr iHumans eingestellt und Menschen entlassen.

Die Produkte wurden günstiger und vielfältiger. Aber die Hälfte der Menschheit konnte sich nichts davon kaufen. Sie hatten keine Arbeit mehr, kein Geld, keine Existenzgrundlage.

Die Kriminalität wurde immer häufiger. In dieser Zeit schloss sich der größte Schwarzmarkt zusammen, den es bis dahin gab. Die Menschen suchten da Arbeit und sie fanden sie auch.

Denn es wurden nicht nur illegale Produkte angeboten, sondern auch Dienstleistungen.

Nicht nur Prostitution, sondern auch Auftragsmörder, allerdings waren diese Berufe seltener vertreten. Meistens waren es Bodyguards von zwielichtigen Personen oder andere Aufgaben, bei Leuten, die nicht amtlich festgehalten werden wollten.

30.10.13 22:09


Kapitel I- Teil 1

KAPITEL 1:


Lautes Scheppern riss mich aus meinen Tagträumen.

Erschrocken blickte ich von dem Atlas, der schwungvoll auf meinen Tisch fallen gelassen wurde, zu meiner besten Freundin Jule, die mich wütend anstarrte.

Kannst du mir nicht einmal zuhören?“, fuhr sie mich an.

Nein, das konnte ich nicht. Nicht, wenn es um Trevor ging.

Trevor Springs.

Rehaugen, braune, schulterlange Haare, durchtrainiert.

Mit ihm ging Jule seit einem halben Jahr. Kurz nachdem er an unsere Schule gekommen war, hatten sie sich, wie Jule immer wieder gern betonte, unsterblich ineinander verliebt.

So süß sie auch zusammen waren, so häufig stritten sie auch. Zu meinem Leidwesen. Denn immer wenn Jule Liebeskummer hat, schüttelte sie mir ihr Herz aus. Das war an sich nichts Schlimmes. Aber Jule und Trevor stritten nicht nur häufig, sondern auch noch über die unnötigsten Dinge. Einmal haben sie eine ganze Woche nicht miteinander gesprochen, weil Trevor statt Salamipizza, Schinkenpizza gekauft hatte. Es grenzte schon an ein Wunder, dass sie trotz allem noch zusammen sind.

Du hörst mir schon wieder nicht zu!“

Jules verärgerte Stimme holte mich ein zweites Mal aus meinen Tagträumereien heraus.

An dem Trevor-Alarm kam ich heute wohl nicht vorbei. Seufzend gab ich mich geschlagen.

Nein,tut mir leid. Was hat Trevor denn diesmal gemacht?“, versuchte ich möglichst einfühlsam zu fragen.

Es geht nicht darum, was er gemacht hat. Vielmehr geht es darum, was er nicht getan hat.“

In den sonst so strahlend blauen Augen meiner Freundin standen Tränen.

Er hat unser Halbjähriges vergessen.“

Das war noch so ein Kick von den beiden. Sie feierten absolut jedes Jubiläum.

Das Einwöchige,Zehntägiges, Einmonatiges...

Alles, ohne System und Logik.

Ich ging um den Tisch herum, zu Jule und nahm sie in den Arm.

Ich bin mir sicher, dass er es nicht vergessen hat. Vielleicht hat er eine Überraschung für dich“, bemühte ich mich Jule zu beruhigen.

Doch anstatt zu antworten, legte sie ihren Kopf an meine Schulter und fing an zu schluchzen. Langsam strich ich durch das lockige kupferfarbenes Haar.

Manchmal war es besser Jule nur in den Arm zu nehmen und nicht mit ihr alles durchzusprechen.

Doch wenn Jule am meisten Ruhe brauchte, war sie fast immer unterwegs. Sowie jetzt.

Mitten in der Städtischen Bibliothek war wahrscheinlich nicht der beste Ort um mit einer Freundin über Liebeskummer zu reden. Besonders dann nicht, wenn eben genannte Bibliothek eine der strengsten und kaltherzigsten Bibliothekarinnen überhaupt hatte.

Ebendiese stand mit undurchdringlicher Miene vor uns.

Was fällt euch eigentlich ein, in meiner Bibliothek so einen ungeheuerlichen Krach zu machen?“

Erschrocken zückte Jule in meinen Armen zusammen und wand sich verlegen aus der Umarmung. „Entschuldigen Sie bitte, Frau Winrer. Ich habe ein Buch fallen gelassen, aber es ist nicht beschädigt worden.“

Jule lächelte leicht zurückhaltend, während die grauhaarige Bibliothekarin missbilligt das besagte Buch musterte.

Da haben Sie aber noch einmal Glück gehabt. Passen Sie nächstes Mal besser auf das Eigentum der Bibliothek auf,verstanden?“

Jede andere hätte jetzt von Frau Winrer mindestens eine Woche Hausverbot bekommen. Nicht so Jule. Sie schaffte es immer wieder andere Menschen um den kleinen Finger zu wickeln.

Das war eine der Eigenschaften, um die ich meine Freundin ehrlich beneidete.

Ein einfaches Lächeln und sie bekam alles, was sie wollte und das wusste sie auch.

Nachdem die Bibliothekarin aus Sicht- und Hörweite war, setzte sich Jule an den Tisch und begann die schon herausgesuchten Bücher über Entwicklungsländer zu sortieren.

Komm, die Bibliothek macht in zwei Stunden zu und wir haben noch eine Menge zu tun.“

30.10.13 19:15


Heey :D

Erstmal Hallo und Schön das Du meinen Blog besuchst.

Das ist mein erster Blog, deswegen ist es noch etwas unsortiert.

Trotzdem hoffe ich, das man alles gut finden kann.

Es gibt im Moment ja noch nicht wirklich viel, was man finden

könnte. :D

Dennoch viel Spaß

30.10.13 19:05


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